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Investition in die HR Prozesse: Warum nicht der Preis, sondern der Nutzen entscheidet

Veröffentlicht von: pbegala on 02/02/2018 in Human Capital Management, Non classé

Denn was nützt es, wenn der Preis zwar günstig ist, aber die Arbeit nicht verbessert wird?

Suchen wir nach einem neuen Produkt, einem neuen Anbieter, einer neuen Reise oder allgemein nach etwas Neuem, reizen uns all die Möglichkeiten des Vergleiches im Internet. Nicht nur die Eigenschaften eines Produktes lassen sich miteinander abwägen, vielmehr existiert eine unüberschaubare Anzahl an Portalen, welche einen Preisvergleich anbieten. Im privaten Haushalt kann das als Entscheidungsfindung helfen, jedoch stellt dies kein Kriterium im Business dar.

Investitionsentscheidungen sind die wichtigsten Entscheidungen in einem Unternehmen und daher auf Führungsebene zu treffen. Eine Investition ändert das Arbeiten in der Zukunft nachhaltig – oft sind sie mit hohen Anschaffungskosten verbunden, welche sich über die Jahre des Einsatzes amortisieren sollen. Ob sich dies dann wirklich gelohnt hat, weiß man erst, wenn man zurückblickt und aus den getroffenen Entscheidungen ein Fazit zieht. Jedoch können mithilfe einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, oder auch „Business Case“ genannt, Betrachtungen in den kommenden Jahren  abgeschätzt und eine Grundlage für die Entscheidungsfindung gelegt werden.

Oft werden Investitionen oder Projekte umfassend von der Geschäftsführung hinterfragt. Folglich bedarf es im Vorfeld einer sorgfältigen Recherche, um alle betriebswirtschaftlichen Faktoren einbeziehen zu können. Aber nicht nur die nackten Zahlen spielen eine Rolle, sondern auch Abschätzungen hinsichtlich des Nutzens und der Vorteilhaftigkeit fließen in die Betrachtung ein. Dazu gehören beispielsweise Risikoanalysen und strategische Treiber. Gerade IT-Projekte sind oft gezwungen, den Nutzen zu quantifizieren, um die hohen Anschaffungskosten zu rechtfertigen. Auch wenn durch die Digitalisierung die Einsparpotentiale meist bekannt sind, werden Investitionen oft zunächst als Kostenverursacher betrachtet. Umso bedeutender wird es, die eigenen internen Prozesse zu analysieren und den Mehrwert eines neuen Prozesses mittels neuer IT transparent ausweisen zu können.

Brugger, Ralph: „Der IT Business Case“, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2005, 2009, 2. Aufl.; Abbildung S. 11

Brugger, Ralph: „Der IT Business Case“, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2005, 2009, 2. Aufl.; Abbildung S. 11

Mit der Dokumentation des Business Cases sollen Antworten auf folgende Fragen gefunden werden:

  1. Was sind die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen, die sich durch das Projekt ergeben? Welche Ausführungsalternativen gibt es und wie beeinflussen diese die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens?
  2. Welche Risiken gibt es, wie werden diese adressiert (Risk-Management) und wie beeinflusst die Wahl von etwaigen Risikoalternativen die Wirtschaftlichkeit?
  3. Welchen Beitrag leistet das Projekt zur Erreichung von strategischen Zielen und wie verändert sich die Wirtschaftlichkeit bei unterschiedlichen Strategieausprägungen?
  4. Was passiert, wenn das Projekt nicht durchgeführt wird?

Vor allem die letzte Frage kann die Dringlichkeit in einem Projekt unterstreichen. Arbeitet man mit ineffizienten, unzulänglichen Prozessen im Unternehmen weiter, kann das neben dem hohen Geld- und Zeitverlust auch im schlimmsten Fall die Stimmung im Unternehmen drücken. Identifizieren sich die Mitarbeiter nicht mehr mit ihren Aufgaben, kann dies auch schnell das Ausscheiden des Mitarbeiters zur Folge haben.

Mithilfe eines Business Cases lassen sich alle Informationen für eine Investitionsentscheidung konsolidieren. Er zeigt eine transparente Ist- vs. Sollsituation. In vielen klein- und mittelständischen Unternehmen haben sich noch keine standardisierten wirtschaftlichen Betrachtungen etabliert. Hier verschlingen oft indirekte Prozesskosten Ressourcen wie Zeit und Geld. Gerade im Personalbereich sind zwei Drittel der Kosten versteckt. Wir können zusammen mit Ihnen diese indirekten Kosten analysieren und Ihnen den Mehrwert aufzeigen, welcher durch die Zusammenarbeit mit ADP als strategischem Partner entsteht.

Sprechen Sie uns gerne an!

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TAGS: Business Case Entgeltabrechnung KMU Outsourcing Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

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