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4 Herausforderungen beim Talentmanagement und wie Sie sich diesen erfolgreich stellen

Veröffentlicht von: pbegala on 15/05/2018 in HR Boulevard, Human Capital Management

Folgt man der Definition von „Talentmanagement“, so lernt man das ohnehin Offensichtliche: Unternehmen wollen sichergehen, dass ihre, für den Erfolg wichtigen, Stellen mit den richtigen Mitarbeitern besetzt werden. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Denn wo und wie findet man solche „Talente“ am besten? Und was ist zu beachten, um sie zu halten?

Talente in den eigenen Reihen finden

Ein häufiges Problem bei der Talentsuche: Der Bewerbermarkt wird intensiv gescannt, Unternehmen bemühen sich auch im direkten Kontakt auf Jobmessen und anderen Veranstaltungen – doch die internen Talente werden völlig vergessen. Dabei kann es durchaus viele Vorteile haben, den Blick nach innen zu richten. Mit einem Mitarbeiter, der zumeist schon jahrelang im Unternehmen tätig ist, bereits einige Karrierestufen gemeistert hat und motiviert hinter seinem Arbeitgeber steht, kann man durchaus einen Glücksgriff tätigen. Darüber hinaus wirkt sich dies auch positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens aus. Durch internes Recruiting können sowohl Zeit als auch Kosten gespart werden.

Doch interne Kollegen werden leider immer wieder übergangen, auch wenn sie für die betreffende Stelle ebenso geeignet sind. Dies geschieht nicht aus Ablehnung, sondern schlicht, weil nicht daran gedacht wird, sich unter den bereits vorhandenen Kollegen umzuschauen. Wer seine Recruiting-Strategie nicht ganzheitlich ausrichtet, um Talente im bestehenden Team zu identifizieren, läuft Gefahr, geeignete Mitarbeiter zu übergehen.

Talente richtig fördern

Wer nicht daran denkt, seine Mitarbeiter genauer unter die Lupe zu nehmen, vergisst auch häufig etwas anderes: die Talentförderung. Wer junge Nachwuchskräfte fördert, kann in einigen Jahren Schlüsselpositionen mit hervorragenden Mitarbeitern besetzen. Zudem bringt die Talentförderungen weitere wirtschaftliche Vorteile, wie die minimierte Fluktuation der Mitarbeiter. Dabei stellen sich oft grundlegende Fragen: „Wie fördert man solche ´High Potentials´ am besten?“, „Was ist das Ziel der Entwicklung?“ oder „Wie muss das Aufgaben- und Arbeitsumfeld gestaltet werden, damit sich Talente entwickeln können?“.

Fest steht: punktuelle Weiterbildungen zu einzelnen Themengebieten können zwar hilfreich sein, ersetzen aber keine gezielte, langfristige Förderung. Benötigt wird ein komplettes Learning Management mit Entwicklungsplan, denn Lernen ist ein fortlaufender Prozess. Es bedeutet auch, dass Unternehmen über den berühmten Tellerrand hinausschauen. Denn klar muss auch sein, welche Wissensdefizite im eigenen Unternehmen bestehen, die erkannt und behoben werden müssen, um Mitarbeitern eine bessere Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten.

Talente an das Unternehmen binden

Förderung schön und gut – Doch was ist, wenn der betreffende Kollege sich am Ende dennoch entscheidet, für ein anderes Unternehmen zu arbeiten? Hier ist man als Arbeitgeber in der Pflicht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wieso fällt die Entscheidung für eine Kündigung? Was viele Unternehmen nicht bedenken: Nachfolgeplanung und -förderung allein genügen nicht. Es geht auch um die beidseitigen Erwartungen und inwiefern diese zusammenpassen. Was kann getan werden, um dem Mitarbeiter bei seinen Wünschen und Ideen entgegenzukommen?

Wer als Unternehmen das Gefühl vermittelt, nicht nur Potenzial zu fördern, sondern auch in anderen Bereichen zu einer erhöhten Arbeits- und Lebensqualität beizutragen, sorgt für eine enge Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Auch, wenn es sich bei dieser Maßnahme erst einmal nicht um offensichtliches Talent Management zu handeln scheint.

Zeit- und Ressourcenknappheit in der HR-Abteilung

Die erwähnten Probleme und ihre möglichen Lösungen stehen und fallen mit einem entscheidenden Organ: dem Human-Resources-Bereich, der für die Organisation eines Großteils dieser Dinge zuständig ist. Oft nicht sichtbar, wird die Arbeit der Personalabteilung gern unterschätzt oder sogar vergessen. Dabei würde ohne die Arbeit dieses Unternehmensbereiches vieles gar nicht möglich sein. Doch hier lässt sich ein entscheidendes Problem ausmachen: Zeit und Ressourcen sind im Human-Resources-Bereich häufig knapp, denn aufgrund der ohnehin vielen Verwaltungsaufgaben bleibt kaum Zeit für Talentmanagement. Und das, obwohl die Personalabteilung eigentlich der „Head of Organisation“ des gesamten Systems sein sollte.

Mit dem richtigen Experten an der Seite klappt auch das Talentmanagement

Dies sind nur einige der Herausforderungen, denen sich Unternehmen beim Thema Talentmanagement stellen müssen. Der Konkurrenzkampf ist hart, und wer ist nicht auf motivierte Mitarbeiter angewiesen, die das Unternehmen nach vorn bringen und für dessen Erfolg sorgen? Doch die Umsetzung gestaltet sich häufig schwierig. Es gilt vieles zu beachten, und wer nicht über ausgewiesenes Expertenwissen in den betreffenden Bereichen verfügt, läuft Gefahr, schnell wichtige Aspekte zu vernachlässigen.

Egal, ob es sich um eine interne Expertendatenbank für ein besseres Recruiting oder um eine individuelle Nachfolgeplanung handelt – Als Personalabteilung kommt man bei spezielleren Themen manchmal an seine Grenzen. Ein externer Dienstleister kann hier eine Lösung darstellen. Sowohl zeitfressende Routineaufgaben wie Verwaltungspflichten als auch die Unterstützung mit Expertenwissen – Mit Support im Rücken ist wieder Zeit vorhanden, um sich auf die strategische Leitung im Bereich Human Resources zu konzentrieren. Dies bedeutet auch, den Fokus wieder auf die Kernaufgaben richten zu können, das Finden und Fördern von Talenten. Das Ergebnis? Motivierte Mitarbeiter, eine geringere Fluktuation und eine höhere Produktivität – kurz, ein erfolgreiches Unternehmen!

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TAGS: Talentmanagement

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