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Viele Angestellte identifizieren sich nicht mit ihrer Arbeit

Veröffentlicht von: on 31/03/2016 in Human Capital Management

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Beruf oder Berufung? Für viele Angestellte (30%) in Deutschland ist ihre Tätigkeit „nur ein Job“, zeigt eine repräsentative Studie. Viele Beschäftigte wünschten sich als Vorgesetzten einen Coach, der Empathie zeigt und ihnen hilft, ihr Potenzial auszuschöpfen.

Für die Studie der Personalberatung Rochus Mummert wurden 1000 Arbeitnehmer befragt. Insgesamt stimme der hohe Anteil derjenigen, die sich nicht voll mit ihrer Aufgabe identifizieren, bedenklich, heißt es bei der Personalberatung – auch wenn die Mehrzahl der Beschäftigten mit dem Herzen bei der Sache sei. Jeder zweite Befragte wünscht sich einen Vorgesetzten „nach Art eines Trainers“, der ihn individuell fördere und Aufgaben sinnvoll delegiere.

Solch ein Manager könne „auch diejenigen Angestellten positiv motivieren und für ihre Aufgabe begeistern, die sich bislang nicht mit ihrem Arbeitsplatz identifizieren“, ist sich Dr. Hans Schlipat, Managing Partner der Rochus Mummert-Gruppe, sicher. Dies schaffe wiederum die Voraussetzung für nachhaltige Veränderungen im Unternehmen.

Mitarbeiter brauchen authentische, persönliche Ansprache

„Neben der fachlichen Ausrichtung braucht es die authentische, persönliche Ansprache der Mitarbeiter, um die ,Extrameile‘ zu erhalten“, so Schlipat weiter. Das gelinge jedoch kaum über eine allein sachrationale Führung. Könne der Top-Entscheider diese Rolle nicht ausfüllen, müsse eine andere Führungspersönlichkeit aus dem Leitungsteam der Organisation einspringen.

Die Basis dafür aufseiten der Angestellten sei gegeben, identifizierten sich der Umfrage zufolge doch 65 Prozent der Arbeitnehmer, teilweise trotz autoritärer Chefs, mit ihrer Tätigkeit. Managern, denen es gelinge, auch die anderen zu motivieren, könnten so den langfristigen Unternehmenserfolg steigern. Das verlange zum einen Führungsfähigkeiten. Zum anderen müssten alle Beteiligten in die Transformationsvorgänge im Betrieb integriert werden – auch die, die (noch) nicht von ihrer Aufgabe überzeugt sind.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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TAGS: Arbeit Job

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