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Smartphone & Co: Wie sicher ist mobiles Arbeiten?

Veröffentlicht von: on 17/12/2015 in Human Capital Management, Innovation & Technologie

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Eine Befragung in Deutschland und Großbritannien zeigt: Immer mehr Unternehmen trauen der Sicherheit mobiler Betriebssysteme für Smartphones und Tablets. Allerdings sind die Deutschen misstrauischer als die Briten.

IT-Verantwortliche und Anwender sehen Betriebssysteme nicht nur als sicher, sondern auch als ausgereift an. Das zeigt eine Studie, die die Cortado Mobile Solutions GmbH im Juli dieses Jahres unter 215 Unternehmensanwendern und IT-Verantwortlichen in Deutschland und Großbritannien durchgeführt hat.

Betriebssysteme Apples iOS und Googles Android am besten bewertet

Nach Meinung aller befragten Nutzer von Smartphones und Tablets sind Apples iOS mit 37,9 Prozent und Googles Android mit 34,4 Prozent die besten und am weitesten entwickelten Betriebssysteme. Von Windows Phone sind lediglich 8,7 Prozent derart überzeugt. 19 Prozent sind nicht sicher, welches Betriebssystem sie am besten finden. Android- und iOS-Nutzer halten ihr jeweiliges Betriebssystem mit jeweils circa 60 Prozent für deutlich ausgereifter als Windows-Phone-Nutzer (32,4 Prozent). Je 17,6 Prozent der Android- und iOS-Nutzer halten das jeweils andere Betriebssystem für besser. Kein einziger Umfrageteilnehmer sieht BlackBerry als führendes Betriebssystem, obwohl 14,4 Prozent angaben, BlackBerry OS zum Arbeiten zu nutzen.

Interessant ist, dass in Großbritannien die Android-Nutzer überzeugter von Android (73,2 Prozent) sind als die Apple-Nutzer von iOS (51,8 Prozent). In Deutschland dagegen ist es umgekehrt und die Apple-Nutzer sind viel überzeugter von iOS (65,2 Prozent) als Android- Nutzer von Android (45,5 Prozent).

Nur vier von zehn Anwendern hierzulande trauen der Sicherheit

Die Teilnehmer wurden auch danach gefragt, ob sie ihrem Smartphone- oder Tablet-Betriebssystem im Hinblick auf die Sicherheit vertrauen oder ob sie eine zusätzliche Lösung zum Schutz der eigenen Daten bevorzugen. Frühe Versionen der mobilen Betriebssysteme hatten einen schlechten Ruf wegen erheblicher Sicherheitslücken. Das hat sich inzwischen geändert und spiegelt sich auch im Vertrauen der Anwender wider. Mehr als die Hälfte der Nutzer insgesamt (52,3 Prozent) schenkt dem eigenen Betriebssystem mehr Vertrauen als einer Sicherheitslösung eines Drittanbieters. Differenziert nach Ländern zeigt sich aber, dass in Deutschland lediglich 39,5 Prozent der Sicherheit des Betriebssystems trauen, während es in Großbritannien 61,5 Prozent sind.

Unterschiedliches Vertrauen je nach Betriebssystem

Was das Vertrauen betrifft, so gibt es deutliche Unterschiede bei den Nutzern der verschiedenen Betriebssysteme. Insgesamt vertrauen 58,8 Prozent der iOS- und 56,1 Prozent der Windows-Phone-Nutzer ihrem jeweiligen Betriebssystem. Bei BlackBerry-Nutzern sind es 46,4 Prozent und bei Android-Nutzer mit 39,2 Prozent noch weniger. Auch hier zeigt sich, dass die Deutschen deutlich weniger Vertrauen in das eigene Betriebssystem haben als die Briten. Da die Befragung vor dem Erscheinen von Android for Work und vor dessen Verbreitung auf Smartphones und Tablets stattfand, sind weitere Ergebnisse noch abzuwarten.

BYOD-Konzepte im Aufwind

Untersucht wurde außerdem, mit welchem Konzept die Unternehmen mobiles Arbeiten ermöglichen. 32,8 Prozent der Firmen geben ein Gerät vor, das nicht privat genutzt werden darf. Der Anteil von Unternehmen, die die Nutzung privater Geräte zum Arbeiten unterstützen, ist im Vergleich zur Vorjahresumfrage gestiegen: Während 2014 noch 22,8 Prozent BYOD-Konzepte (Bring Your Own Device) ermöglichten, sind es jetzt 25,1 Prozent. In 34,4 Prozent der Unternehmen wird die Auswahl an Geräten vorgebeben, diese dürfen aber auch privat genutzt werden. 2014 war dieses COPE-Konzept (Corporate Owned, Personally Enabled) noch bei 46,3 Prozent der Firmen verbreitet.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die Anforderungen an eine Enterprise-Mobility-Lösung gestiegen sind. Mit 65,6 Prozent ist dabei der Zugriff auf den internen Dateiserver die vorrangige Produktivitätsfunktion. Das für viele nicht mehr besonders naheliegende Ausdrucken ist immerhin für jeden dritten Befragten ein wichtiges Feature.

Eine vollständige Übersicht der Befragungsergebnisse kann hier zum Download angefordert warden.

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TAGS: mobil Mobile technology

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