Connect@ADP

Partnering with a more human resource

Industrie 4.0 erfolgreich umsetzen – so geht`s!

Veröffentlicht von: on 20/04/2016 in Human Capital Management, Innovation & Technologie

Share thisShare on LinkedInTweet about this on TwitterShare on Facebook

Ob man ihn „Industrie 4.0“ oder anders nennt – am Trend zur Digitalisierung und Vernetzung kommt kein Betrieb mehr vorbei. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat zusammengefasst, welche Potenziale für die Wirtschaft bestehen – und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um sie heben zu können.

„Das Potential von Industrie 4.0 für das produzierende Gewerbe ist enorm“, konstatiert der DIHK. Die deutschen Unternehmen seien grundsätzlich gut aufgestellt, doch gingen die Veränderungen weit über die Organisation von Fertigungsprozessen hinaus. Das ständige Überprüfen neuer Geschäftsmöglichkeiten sei kein „nice to have“, sondern erfolgskritisch.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Um den Veränderungsprozess aktiv mitgestalten zu können, müssten mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Basis für Industrie 4.0-Anwendungen seien leistungsfähige und skalierbare Infrastrukturen. Darüber hinaus spielten die Entwicklung sicherer Lösungen, die Qualifizierung der Beschäftigten und die Vernetzung von Beteiligten in den Regionen eine wichtige Rolle.

Welche Schritte müssen eingeleitet werden?

Der DIHK führt in seinem Papier näher aus, welche Schritte dafür aus seiner Sicht jeweils in die Wege geleitet werden sollten. Für Arbeitgeber ist dabei nicht zuletzt die Fachkräftesicherung von großer Bedeutung. Künftig seien vermehrt Kompetenzen in den Bereichen IT-Sicherheit, Prozess-Know-how und Prozessgestaltung erforderlich, sowohl in der akademischen als auch in der beruflichen Bildung. Unter anderem müsste dafür gesorgt werden, dass die nötigen Kenntnisse bereits in den Schulen vermittelt werden.

Was kann bei der Umsetzung helfen?

Die Herausforderung, entsprechendes Wissen im laufenden Produktionsprozess aufzubauen, sei vor allem für KMU groß, heißt es in dem Papier weiter. Helfen könnten hier beispielsweise eine Anpassungsweiterbildung oder Zertifikatslehrgänge bei der IHK, doch böten mittlerweile auch einige Universitäten und Fachhochschulen Weiterbildungen an. So oder so: Die Beschäftigten sollten aktiv in Veränderungsprozesse einbezogen werden.

Das DIHK-Eckpunktepapier kann hier kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden (externer Link).

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

(Visited 85 times, 2 visits today)
Share thisShare on LinkedInTweet about this on TwitterShare on Facebook

TAGS: Industrie 4.0

Schreiben Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Fill in your details below or click an icon to log in:

Zustimmung zu Cookies