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Big Data ist da, ob Sie wollen oder nicht: und es könnte Ihr Unternehmen retten

Veröffentlicht von: on 20/07/2016 in Human Capital Management

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Bevor Sie jetzt “Big Data” lesen und beschließen nicht weiterzulesen, lassen Sie mich nur eines sagen: Ob es Ihnen gefällt oder nicht, Big Data wird für Ihr Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Vielleicht sind Sie bereits ein Fan von Big Data und haben beschlossen, dass Datengewinnung nun für Ihr HR-Team eine wesentliche Rolle spielt. Oder Sie sind ein absoluter Skeptiker und glauben, dass direkte Gespräche von Angesicht zu Angesicht immer die wichtigste Rolle spielen werden. Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo in der Mitte. Daten werden niemals den menschlichen Touch ersetzen, aber wir merken immer mehr, dass Daten – wenn sie korrekt analysiert und verstanden werden – eine große Hilfe dabei sein können zu verstehen, wie, wann und wo dieser menschliche Touch gebraucht wird.

Nehmen Sie z.B. Zeiterfassung und Anwesenheitsplanung, Besetzung und die Überwachung der Arbeitsstunden. Sie werden bereits Systeme und Verfahren dafür haben. Solche internen Daten sind überaus wertvoll und Sie oder Teams Ihres Unternehmens analysieren diese voraussichtlich bereits bis zu einem gewissen Punkt, um Trends oder Unregelmäßigkeit zu erkennen. Wie wird daraus „Big Data“? Nun, indem Sie diese Daten durch weitere Fragen und die Verwendung zusätzlicher Quellen immer feinkörniger gestalten. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter teilnehmen lassen, indem Sie diese über mobile Endgeräte ihre eigenen Zeiten, Leistungen, Ausgaben, etc. eingeben lassen, wachsen Ihre Daten exponentiell während der Aufwand für das Management entsprechend sinkt. Hinzu kommen noch Daten aus externen Quellen und schon können Sie die Daten Ihres Unternehmens lokal und sogar global mit Ihrem Sektor abgleichen.

Den neuesten globalen Untersuchungen von ADP mit tausenden von Teilnehmern in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum zufolge stimmen 91% der Befragten der Aussage zu, dass entweder heute oder in der Zukunft „Mitarbeiter primär mithilfe von Selbstbedienungsfunktionen selbstständig Probleme lösen und ihre Aufgaben erledigen“. Darüber hinaus sind 95% der Ansicht dass „Technologie Unternehmen ermöglichen wird, die Leistung von Individuen/Teams proaktiv anzupassen” während 82% glauben, dass Mitarbeiter bald „ihren eigenen Arbeitszeitplan definieren“ werden.

Geschäftliche Entscheidungen beruhen immer öfter auf dem Verständnis und der Auslegung von Daten. 2015 stellte sich bei einer Befragung von Managern heraus, dass 72% der Aussage zustimmten „Unsere Personalstrategie ist stark durch die Analyse von geschäftlichen und personellen Daten aus dem gesamten Unternehmen beeinflusst” und 70% gingen davon aus, dass sie Big Data und fortgeschrittene Analysen in den nächsten drei Jahren für Personalentscheidungen nutzen oder verstärkt nutzen werden. Aber nur 67% sind der Ansicht, dass ihre Personalleitung dazu fähig sei, einen klaren Zusammenhang zwischen Personalmanagementinitiativen und geschäftlichen Ergebnissen zu demonstrieren1.

Zeiterfassung und Anwesenheit müssen flexible sein und regelmäßig aktualisiert werden und die Software sollte schlicht und einfach zu benutzen sein. Unternehmen wünschen sich mehr Genauigkeit und Effektivität für ihre Managementlösungen und wollen ihren Mitarbeitern und Lieferanten gleichzeitig mehr Flexibilität bieten, wenn diese von zuhause oder aus der Ferne arbeiten, also müssen die Personalabteilungen mit neuen Programmen und Serviceleistungen Schritt halten, um sicherzugehen, dass Teams nahtlos verbunden bleiben.

Das mag beunruhigend klingen, wenn Sie seit Jahren die gleichen Tools und Systeme genutzt haben. Tatsächlich ist es aber ein Grund zur Freude. Diese Tools und Systeme haben Sie ausgebremst. Es gibt nun neue Technologien, die viel einfacher zu nutzen sind, Zeit und Geld sparen und viel, viel bessere Einblicke in Ihre Belegschaft bieten – was sie wirklich tun, wie sie sich fühlen und wie das Management mit ihnen zusammenarbeiten kann, um Produktivität und Engagement zu steigern.

 

 

1.KMPG (2015), Evidence Based HR: The bridge between your people and delivering business strategy

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TAGS: Arbeitszeitmodelle Big data HR analytics HR Kennzahlen Zeiterfassung

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