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6 Wege, die Unternehmenskultur zu kultivieren, um Ihren Wettbewerbsvorsprung auszubauen

Veröffentlicht von: on 18/05/2016 in Human Capital Management

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Die heutigen Wirtschaftsführer haben eine scharfe Waffe, nämlich ihre Unternehmenskultur, in ihrem wettbewerblichen Waffenlager. Aber die meisten wissen das noch nicht einmal.

In einer Welt aus Kommerzialisierung, Automatisierung und einer sich schnell verändernden Technologie wird die Entwicklung und Unterhaltung einer Kultur als ein wettbewerblicher Vorteil betrachtet. Genau genommen wurde in einem aktuellen Bericht der Deloitte University Press (1) mit dem Titel: Culture and Engagement: The Naked Organisation (2) eine direkte Verbindung zwischen der Kultur und der Gewinnung und Beibehaltung von Toptalenten gezogen.

Während sich die Personaler in Gesprächen mit den Führungsteams über die Beibehaltung einer unternehmerischen Kulturideologie in Zeiten von Wachstum befinden, zeigt die Forschung (3), dass „Unternehmen, die eine Kultur schaffen, die von einer aussagekräftigen Arbeit, einem umfassenden Engagement der Mitarbeiter, die arbeits- und betriebstechnisch fit sind, und einem guten Führungsstil geprägt ist, ihren Fachkollegen bei Weitem den Rang ablaufen und ihren Wettbewerb im Bereich Gewinnung von Toptalenten voraussichtlich schlagen.“

Es ist unbestreitbar, dass kulturelle Angelegenheiten und die Führungsteams dies als ein Unterscheidungsmerkmal betrachten, das die Mitbewerber nicht kopieren können.

Die Spielwende: Der Kultur zum Durchbruch verhelfen

Der Kultur als ein wettbewerbliches Unterscheidungsmerkmal zum Durchbruch zu verhelfen ist zu einem entscheidenden geschäftlichen Thema geworden. So sagt Josh Bersin (4), Gründer und Chef von Bersin by Deloitte, in einem Forbes-Artikel mit dem Titel: Culture: Why It’s the Hottest Topic in Business Today (5), dass „es sich heute bei der Kultur, dem Engagement und der Beibehaltung von Mitarbeitern um die Top-Herausforderungen im Bereich Talente handelt, denen sich die Wirtschaftsführer gegenübersehen.“

Es könnte angesichts der ansteigenden Gewichtung bezüglich dieses Aspekts der Unternehmensstrategie nun an der Zeit sein, Ihre Unternehmenskultur zu überprüfen oder aufzupolieren.

Wir möchten Ihnen hierfür gerne sechs Tipps in Bezug auf die Entwicklung und Kultivierung einer wettbewerblichen Unternehmenskultur an die Hand geben:

  1. Eine Unternehmenskultur festlegen — es ist schwierig, eine Unternehmenskultur zu fördern, wenn Sie diese weder festlegen noch beschreiben können. Der Deloitte-Bericht weist darauf hin, dass es den „Leitern an Verständnis und an Modellen für eine solche Kultur mangelt“. Eine Art bezüglich der Entwicklung einer Kultur ist die, Mitarbeiter um ihr Feedback zu bitten. Beginnen Sie damit, die Merkmale aufzulisten, über die Ihr Unternehmen verfügen sollte. Dann befragen Sie Ihre Mitarbeiter dahin gehend, zu bemessen, was sie darüber denken, ob und in welcher Anzahl diese Merkmale vorhanden sind.
  2. Einen Zeitpunkt zur Einführung festlegen — Einen neuen Mitarbeiter (6) in einem Unternehmen oder ein neues Team einführen, geht über eine Orientierungswoche hinaus. Es sollte realistisch betrachtet einige Gespräche über die Zeit in Anspruch nehmen, damit sich die Neueinstellung in seine oder ihre Funktion und in dem Unternehmen einfinden kann. Diese ersten paar Tage oder Wochen im neuen Job bieten sich dafür an, Ihre Unternehmenskultur zu erläutern. Dann sollten Sie innerhalb des ersten Jahres des Öfteren überprüfen, ob die Neueinstellung weiterhin engagiert ist.
  3. Die Kultur vorleben — die Chefetage sollte bezüglich der Kultur mit gutem Beispiel vorangehen. Denn gute Führungskräfte arbeiten nicht nur an der Entwicklung einer Unternehmenskultur, sondern leben sie vor (7). Wir kennen alle den Ausdruck „ein korrektes Verhalten modellieren“. Das ist der Punkt, an dem das Konzept geradezu zum Leben erweckt wird. Führungskräfte, die tief mit der Kultur, die sie fördern wollen, verwurzelt sind und diese leben, setzen dahin gehend, ihren diesbezüglichen Fortschritt zu bemessen, nicht nur auf gelegentliches Feedback der Mitarbeiter. Sondern sie sammeln dieses Feedback in informellen Besprechungen und Interaktionen täglich oder wöchentlich ein. Darüber hinaus nutzen sie diese regelmäßigen Besprechungen dafür, die vornehmlichen Punkte der Unternehmenskultur sowohl zu vermitteln als auch zu bestärken.
  4. Was ist Ihre Geschichte? — die Liste an aktuell erfolgreichen Unternehmenskulturen ist voll von Unternehmen, die ihre Geschichte einfach und in einer Art und Weise erzählen, die die Mitarbeiter mit einem Füllhorn an Arten verpflichtet. Hiermit können wiederum die Wirtschaftsführer, die die Geschichte nicht nur erzählen, sondern sogar effektiv wiederholen können, die Mitarbeiter begeistern und ihnen eine klare Verbindung zwischen ihrer täglichen Arbeit und der Aufgabe, den Werten und Verhaltensweisen des Unternehmens bereitstellen.
  5. Es dreht sich alles um den Menschen — bei der Kultur dreht sich alles um den Menschen. Eine gute Kultur stellt Bewerber ein, die sich mit der Unternehmenskultur verbunden fühlen. Daher ist es empfehlenswert, sich mit Ihrer Kultur von anderen zu unterscheiden. Es klingt zwiespältig. Aber Studien haben gezeigt, dass eine homogene Belegschaft keine so gute Leistung erbringt wie Unternehmen mit Mitarbeitern, die verschiedene Talente und Stile mitbringen. Die Herausforderung besteht darin, Bewerber zu finden, die diese wertschöpfende Vielfältigkeit mitbringen und darüber hinaus über Eigenschaften verfügen, sich der Kultur des Unternehmens anpassen zu können.
  6. Kommunikation und Wiederholung — will man eine Kultur beibehalten, muss man die Werte durch eine wiederholte Kommunikation über die Zeit hinweg stärken. Das Dale Carnegie Training (8) besagt: „Eine effektive Kommunikation kann das Engagement der Mitarbeiter verstärken, die Produktivität am Arbeitsplatz ankurbeln und das Wachstum des Unternehmens vorantreiben.“ Die Schulung zeigt auf, dass, „wenn Führungskräfte (unabhängig von der jeweiligen Situation) konsistent für eine Kommunikation offen und in dieser ehrlich sind, sie Glaubwürdigkeit, Respekt und das Vertrauen der Mitarbeiter gewinnen und zeitgleich das Engagement der Mitarbeiter vorantreiben sowie zum Erfolg des Unternehmens beitragen.“ Es zahlt sich aus, Themen bezüglich der Unternehmenskultur häufig sowie in unterschiedlichen Arten und Weisen zu kommunizieren. So könnten die Führungskräfte beispielsweise zusätzlich dazu, die Büros so oft wie möglich persönlichen zu besuchen, einen internen Blog unterhalten oder Videobotschaften aufnehmen, die man sich dann im gesamten Unternehmen anschauen kann.

Bauen Sie Ihren Vorsprung aus

Zu gewährleisten, dass die Ideale einer Unternehmenskultur auch, während ein Unternehmen wächst und sich weiter entwickelt, weiter stark bleiben, ist zu einem wettbewerblichen Imperativ geworden.

Nehmen Sie sich die Zeit, ihre Unternehmenskultur einzuschätzen, sie festzulegen und sie in Ihr Unternehmen einzubinden. Erzählen Sie Ihre Geschichte nicht nur einfach, sondern auch oft. Sie werden herausfinden, dass Sie mit diesen Vorgehensweisen Ihren wettbewerblichen Vorsprung ausbauen und Ihr Unternehmen für die Mitarbeiter, die Sie suchen, interessant machen.

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TAGS: Unternehmenskultur

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